Ausstellungen 2026

 

Liebe Freundinnen und Freunde der Kunst,

Mit insgesamt vier gut besuchten Ausstellungen konnten wir 2025 wieder zum Lippstädter Kulturleben beitragen, Allen, die uns im zurückliegenden Jahr mit Ihrem Interesse und dem Besuch unserer Ausstellungen unterstützt haben, gilt unser herzlicher Dank.

Die Planung für das aktuelle Jahr 2026 ist abgeschlossen. Wir freuen uns auf eine ebenso gute Resonanz im neuen Jahr. Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick geben.

 

Manfred Webel

 

„Berühren, bewegen, befreien“, Bewegungsskulpturen

Ausstellung vom 16.11. 2025 bis 08.02.2026

Eröffnung am: 16.11.2025, 16:00

Begrüßung: Veronika Scheer Gerken
Einführung: Andrea Griessmann, Fernsehmoderatorin und Buchautorin

Manfred Webel, geboren in Paderborn, ist seit 1989 selbständiger Künstler und mit seinem mobilen Kunst-Container bundesweit aktiv. Er bezeichnet sich selbst als einen Pionier partizipativer Kunst und als Erfinder von Bewegungsskulpturen.

Ausstellung vom 01.03. bis 03.05.2026

Klaus Becker

 „Vögel im Fluss“, Skulpturen, Radierungen, Zeichnungen.

Der Bildhauer Klaus Becker zeigt anlässlich seines 70. Geburtstags einen Querschnitt seines
35-jährigen Schaffens aus seinem Atelier in Anröchte-Klieve. Im Innenraum der Galerie sind Skulpturen aus seinen Oeuvres „Die strengen Vögel“, den „Algorithmen in Stein“ sowie der „Große Fluss“ ausgestellt. Es sind jeweils neunteilige Skulpturengruppen aus Holz und Stein sowie die 21-teilige Serie von Radierungen „Tantrische Philosophie“ und die Zeichnungen „Innen und Außen“.

Im Außenbereich der Galerie gesellen sich die „SissyBirds“ und die „Beauties of permanent Surrender“ dazu. Es handelt sich hierbei um-jeweils dreiteilige Skulpturengruppen aus Bronze auf Sockeln aus Anröchter Stein und weitere Vogelfiguren aus Anröchter Stein.   

 

Maria Fisahn

„Energie (aus) Tausch – Geld (aus) Tausch“, Pigmentmembranen/Klangobjekte

 

Die Künstlerin Maria Fisahn aus Hamburg bespielt als Special Guest den Deelenraum, der auch eine Art Durchgang, Passage ist, zu den weiteren Ausstellungsräumen mit Skulpturen von Klaus Becker. Seit Ende der Achtziger Jahre untersucht Maria Fisahn Resonanzphänomene.
Ausgestellt werden neue Pigmentmembranen/Klangobjekte, die durch Bearbeitung mit Pigmentpulver und Dattelkernen in Performances ein dichtes Geflecht aus fixierten Farbspuren und Farbschichten zeigen. Das Endergebnis dieser Prozesse aus
Bewegungen und Klängen über längere Zeiträume ist Malerei in intensiver Leuchtkraft.

 

Martina Lückener

 

„Striche und Schnitte –Von der Ästhetik des Alltäglichen“

Grafik/Malerei, Schattenschnitte, Objekte, Installation

Ausstellung vom 07.06. bis 23.08.2026

Eröffnung: Sonntag 07.06.2026, 15:00

Die Künstlerin Martina Lückener konzentriert sich in ihrer Praxis auf die Disziplinen der „Schattenschnitte“, Grafik, Malerei sowie ortsspezifische Kunst. Ihre Arbeiten werden durch kollaborative Projekte an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft bereichert.

Michael Rasche

 

 

„Ortserkundungen

Fotografie

Ausstellung vom 06.09. bis 01.11.2026

Eröffnung: Sonntag 06.09.2026, 15:00

Ortserkundungen ist eine visuelle Annäherung an Architektur als Ausdruck von Form, Material und Atmosphäre – jenseits dokumentarischer Abbildung. Die Ausstellung versammelt künstlerische Architekturfotografien, Detailaufnahmen und Strukturen, die den gebauten Raum auf neue Weise erfahrbar machen.

Die Bilder führen  uns an Orte, die wir nicht besuchen, die uns unbekannt sind – und solche, die nicht mehr existieren.

Franziska Hübler 

Die Unschärfe der verdoppelten Gestalten

Zeichnungen, Drucke und Skulpturen

Ausstellung vom 15.11. 2026 bis 03.01.2027

Eröffnung am: 15.11.2026, 15:00

Begrüßung: noch nicht bekannt
Einführung: noch nicht bekannt

Franziska Hübler verbindet in ihren Arbeiten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einer Bildwelt zwischen autobiografischen Spuren, Alltagsritualen und poetischen Fiktionen. Erinnerungen an Kindheit und Jugend in ländlicher Abgeschiedenheit – geprägt von Natur, Angst und Verlust – bilden den emotionalen Grundton. Zugleich untersucht sie die Dynamik menschlicher Begegnungen und die Intensität von Gefühlen wie Liebe, Angst und Wut. Familienfeste, Rituale und beiläufige Momente des Alltags werden Ausgangspunkt einer künstlerischen Forschung, die Innenleben und gesellschaftliches Miteinander berührt.