Klaus Becker

Gastkünstlerin Maria Fisahn

„Vogel  Kugel Vogel“, Skulpturen, Radierungen, Zeichnungen.

Ausstellung vom 01.03. bis 03.05.2026

Der Bildhauer Klaus Becker zeigt anlässlich seines 70. Geburtstags einen Querschnitt seines
35-jährigen Schaffens aus seinem Atelier in Anröchte-Klieve. Im Innenraum der Galerie sind Skulpturen aus seinen Oeuvres „Die strengen Vögel“, den „Algorithmen in Stein“ sowie der „Große Fluss“ ausgestellt. Es sind jeweils neunteilige Skulpturengruppen aus Holz und Stein sowie die 21-teilige Serie von Radierungen „Tantrische Philosophie“ und die Zeichnungen „Innen und Außen“.

Im Außenbereich der Galerie gesellen sich die „SissyBirds“ und die „Beauties of permanent Surrender“ dazu. Es handelt sich hierbei um-jeweils dreiteilige Skulpturengruppen aus Bronze auf Sockeln aus Anröchter Stein und weitere Vogelfiguren aus Anröchter Stein.

 

Maria Fisahn

„Energie (aus) Tausch – Geld (aus) Tausch“, Pigmentmembranen/Klangobjekte

 

Die Künstlerin Maria Fisahn aus Hamburg bespielt als Special Guest den Deelenraum, der auch eine Art Durchgang, Passage ist, zu den weiteren Ausstellungsräumen mit Skulpturen von Klaus Becker. Seit Ende der Achtziger Jahre untersucht Maria Fisahn Resonanzphänomene.
Ausgestellt werden neue Pigmentmembranen/Klangobjekte, die durch Bearbeitung mit Pigmentpulver und Dattelkernen in Performances ein dichtes Geflecht aus fixierten Farbspuren und Farbschichten zeigen. Das Endergebnis dieser Prozesse aus
Bewegungen und Klängen über längere Zeiträume ist Malerei in intensiver Leuchtkraft.

In diesem Kontext zeigt Maria Fisahn aus einer anderen Werkgruppe Geldarbeiten,
das Kunstgeld, das sie seit 1993 als Tauchwert in Umlauf bringt.
So sind durch Klangresonanz erzeugte Vibrationsmuster tanzender Kichererbsen oder Dattelkerne
die Bildvorlage für die Kichererbsen-Währung, das Kerngeld oder das Sondervermögen.
Kurzbiografie
Maria Fisahn, Bildende Künstlerin
1968-1974 Studium Freie Kunst, Kunstpädagogik und Kunstwissenschaft an der
Kunstakademie in Düsseldorf bei Joseph Beuys und bei Gerhard Richter als Meisterschülerin
1977 Gründungsmitglied des Ersten Künstlerhauses in Hamburg
1982-1992 Mitglied im Filmbüro Hamburg
1996/97 Interimsprofessur an der HBK Braunschweig, Lehraufträge an der Fachhochschule
Hannover, der Muthesius Hochschule Kiel und der Bundesakademie in Wolfenbüttel
2003 Gründung des mobilen Künstlermuseums, “Maria Fisahn – das Erdbeermuseum”, das im
Staatlichen Museum Schwerin 2009 präsentiert wurde.
Seit 2020 Mitglied in der Freien Akademie der Künste Hamburg
Zahlreiche Ausstellungen und Performances in Europa und den USA